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2008-04-07

re:vue im linkformat

Ich hab immer noch nicht die Ruhe weg, mir jetzt hier so 'ne Nachlese aus den Fingern fließen zu lassen. Meine peergroup konnte und kann das aber sowieso viel besser.
Herr Grau - Warum ich bisher (fast) nichts über die re:publica08 geschrieben habe
Miss Paradise - Wie bitte lautet die korrekte Übersetzung für „GTD – Getting Things Done”?
Frau Anne - alles vom 2. bis zum 6. April lesen. ist ganz einfach. (nimm das, technorati!)
PasQualle - über biertrinkende Konzertgänger
Jeriko - post:publica
der philipp - mit vielem und dem einen Text, der mich am meisten berührte.
der herm - mit unlautem, poetischem Humor an vielen Ecken und dem Satz des heutigen Tages: Club Mate schmeckt ein bisschen wie Regenwasser aus einem Aschenbecher.
beide zusammen
der Logopäde - mit der tollsten prä-re:publica-Geschichte
Benedikt und die Antwort auf die re:publica

Es war ein bisschen wie auf Klassenfahrt. Die erste Nacht bis vier feiern. Dann drei Tage in den Seilen hängen, nur um die letzte Nacht durchzumachen. Morgens lange schlafen. Was? Geht schon los? Ach, guck ichs halt im Internet. Abends lange aufbleiben. Gibt ja immer noch ein paar Crackhuren, denen mensch bei ihrem Mülltütentanz zuschauen kann. (Ja, mein Sinn für gute Unterhaltung ist ein anderer.) Ganz großes Herrentennis, das. Wir sehen uns!

2008-04-06

re:vue im kleinstformat

So richtig komme ich gar nicht dazu, die vergangenen Tage nochmals vorbeimarschieren zu lassen. So richtig war es bis gestern abend auch noch gar nicht vorbei. Just in diesem Moment überkommt auch mich ein kleiner Schwermut. Vier, fünf Tage sind einfach ein Witz. Dann denke ich an die vielen Menschen und Erlebnisse. Lasse alles im Schnellstdurchlauf Revue passieren, bevor ich mich gleich wieder ins Bett lege. Ich freue mich über die Menschen, die auch in Zukunft mit ihrem Leben und ihren Aktionen meinen Geist wachhalten werden.

2008-04-04

Lightspeed Champion

Es sollte ein Überraschungsabend für mich werden. PasQualle fragte im Vorfeld der re:publica, ob nicht irgendwer zu lightspeed champion mitkommt. Wer war das gleich noch? Kann ich grad nicht zuordnen. Auch so'n Indie-Kerl. Mit ungefähr diesem Stand und ein paar Samples auf last.fm später war meine Mittwochabendplanung perfekt.

lightspeed champion - midnight surprise (live)


DirektÜberraschung

Es war ein Traum. lightspeed champion machen so Musik, da braucht mensch keinen Urlaub mehr. Ein Mann, seine Stimme und die Gitarre. Texte über Mädchen, die ziemlich abgefuckt sein müssen. Der Mann an der Geige macht die Lieder zu einem emotionalen Höhenflug. Ein zarter Pfeil, der ohne Umwege mitten ins Herz trifft und dort seine Substanz verteilt.

Der Wermutstropfen. Konzerte fangen in letzter Zeit mehr und mehr pünktlich an, vor allem, wenn am darauffolgenden Tag ein klassischer Werktag ist - so mein Eindruck. Wie auch immer. Wir waren zu spät. Windmill war schon wieder weg. Windmill war gar nicht da. Und den Anfang von lightspeed champion haben wir auch verpasst.

lightspeed champion - daheim, bei myspace und bei last.fm
windmill - daheim, bei myspace und bei last.fm

2008-04-03

Ein Tag dazwischen.

Zwischen Warmup-Party und Follower-Party fand er statt, der erste Tag der re:publica.

Nur wenige Panels können dieses Jahr meine euphorische Vorfreude auf sich ziehen. Zeit genug also, Menschen zu treffen, mit ihnen diese Tage zu genießen und mit ihnen zu plaudern. Herr Grau, PasQualle, miss julie, Frau Anne, der Jeriko, der René, der Logopäde, der philipp, der Herm, korrupt, die Frau Generator und creezy. Flauschiges Rumschlonzen stand auf der Tagesordnung. Der Dienstagabend, der irgendwann gegen 4 Uhr morgens sein Ende fand, forderte ebenso seinen Tribut.

In einer Zeit, in der Multitasking und das schnelle Aufeinanderfolgen der Ereignisse unseren Alltag bestimmen, ist die re:publica für mich derzeit der Inbegriff der Entschleunigung.

2008-04-02

die ersten minuten

grad die eröffnung. darunter.

Beckedahl: "Wer nutzt hier Twitter. [Menschen melden sich.] Ah, doch weniger als gedacht. Ja, der Rest wird dann am Freitag dabei sein."

jetzt: wider das erinnern.

Klpape zu, Affe tot
Warmup vorbei, re:publica geht los.

2008-04-01

Den Tag mit einem Adrenalinschock beginnen.

Gestern war ein schöner Tag. (So könnte jetzt auch ein Aufsatz eines Zweitklässlers beginnen.) Ich saß vor meinem Rechner und habe mich gepflegt um meine Arbeiten gekümmert. Nebenbei ein bisschen chatten, ein bisschen bloggen, ein bisschen Geisteswissenschaftler vor dem Wahnsinn retten, in der Sommerzeit mit Winterzeit leben zu müssen. Später in den Park. Ein bisschen chillen, ein bisschen über die Arbeit der Zukunft nachdenken, ein bisschen Feriengefühl. Die Sonne schien. Mein Herz lachte.

Heute. Die Sonne scheint. Mein Herz lacht immer noch. Doch jetzt ist die Erkenntnis auch bis zu mir durchgedrungen: Heute ist ja schon Dienstag! Und heute abend ist die Hütte voll. Und hier sieht's aus wie Sau. Und ich seh aus wie Sau. Und sowieso und überhaupt. In diesem Schock habe ich 3 Kaffee in gefühlten 3 Minuten in mich rein gestürzt. Das Zettelchen mit den Erledigungen ist voll bis obenhin. (Run some errands. Ich mag den englischen Ausdruck für diese Form der Tagesbeschäftigung.) Jetzt bloß nicht hektisch werden. Immer schön der Reihe nach. Erstmal bloggen zur Beruhigung.

Motto des Tages: Mein Blog ist mein Valium.

2008-01-30

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus.

Die Vorfreude steigt. It's re:publica-time, baby.

Worauf ich mich am Meisten freue: Mit meinem eigenen Notebook zwischen den Reihen sitzen zu können, um zu tippen was die Fingerkuppen hergeben. An dieser Stelle nochmal ein herzliches Dankeschön an Herrn Grau und Miss Julie (sowie unwissenderweise Herrn Prof. N.) für die freundliche, temporäre Überlassung ihrer Macs im letzten Jahr.