advanced Prüfungsersatzleistung
Neulich an der TU bei den computerorientierten Mathematikern:
(DirektHasenZärtlichkeit)
Das Leben in einer großen Stadt erfordert manchmal mehr als eine Handvoll guter Freunde und ein gut sortiertes CD-Regal.
Neulich an der TU bei den computerorientierten Mathematikern:
(DirektHasenZärtlichkeit)
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miss sophie
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Matthias vom Hauptstadtblog hat seine Verwunderung über studentische Protestaktionen an der HU zum Ausdruck gebracht.
Bei dem Protest geht es darum, auf negative Konsequenzen der derzeit laufenden Exzellenzinitiative der Bundesregierung hinzuweisen. Die Mitarbeiter an der Antragstellung besteiligten Lehrstühle können die Betreuung der Studierenden derzeit nur eingeschränkt wahrnehmen. Doch das eigentliche Problem ist die Zukunftsaussicht. Es werden Forschungsprojekte für einzelne Fächer entwickelt. Hierfür werden extra Gelder von der Bundesregierung vergeben. Nach ABlauf des Projektzeitraums sollen, bei entsprechendem Erfolg des Projektes, diese Forschergruppen natürlich beibehalten werden. Doch von welchem Geld? Von den Mitteln der Universität - die von Jahr zu Jahr weniger werden. Die Gefahr, dass gerade diejenigen Fächer weggekürzt werden, die nur wenig messbare "Leistung" bringen und im öffentlichen Bewusstsein eine geringe bis gar keine Rolle spielen, liegt auf der Hand.
Matthias vom Hauptstadtblog findet die derzeitigen Entwicklungen in der Hochschullandschaft begrüßenswert. In den Kommentaren gibt es auch eine etwas längere Erläuterung von ihm, wie er sich eine weitere Entwicklung vorstellen könnte. Darauf habe ich reagiert und die gesellschaftspolitischen Implikationen der derzeitigen Entwicklungen betrachtet.
Zum Stichwort eines strafferen Studium sagt Matthias: "Wer schnell studiert, kommt eher auf den Arbeitsmarkt und setzt seine Arbeitskraft produktiv für die Gesellschaft ein."
Wer schnell studiert, lernt im Zweifelsfall schnell auswendig. Was dann fehlt, ist das Durchdenken der Inhalte, die gelernt werden. Wer von einer Vorlesung zur nächsten, von einer Klausur zur nächsten sein Studium denkt und organisiert, konzentriert sich vornehmlich auf die Fakten, die abgeprüft werden. Diese Fakten können dann gut eingesetzt werden auf dem Arbeitsmarkt. Was jedoch in den Hintergrund tritt, ist das Nutzen des (geistigen) Raumes, um über den Tellerrand zu schauen, Bezüge zu anderen Lebensbereichen herzustellen. Zum Beispiel Wissen über Personalmanagement: Der BWLer nimmt aus seinem straffen Studium das Wissen über die Eckpunkte der verschiedenen Theorien mit, kennt die Anwendungen aus Beispiel-Unternehmen. Fragen über psycho-soziale Faktoren und deren Relevanz waren zwar schon zu Diplom-Zeiten eher dünn gesät (liegt wohl auch eher am Interesse der BWL), werden aber mit einer Straffung im Bachelor noch weniger Raum bekommen, da die Studierenden auf Grund des Diktums "Ihr müsst schnell fertig werden!" von sich aus diesen Raum ablehnen, um nur ja nicht den schnellen Abschluss zu gefährden. (Ein Phänomen, das sich übrigens auch in den Geisteswissenschaften zeigt.) Die Menschen, die dann ihr Arbeitskraft produktiv einsetzen, werden vor allem ihr Fakten-Wissen einsetzen. Die kritische Auseinandersetzung mit den zu erledigenden Aufgaben im Unternehmen, die folglich im Studium schon kaum gefördert wird, wird dann auch im Arbeitsalltag nicht stattfinden.
Matthisas: "Universität bedeutet [...] Wissenschaftlichkeit".
Was heißt aber Wissenschaftlichkeit? Menschen versuchen, die Welt in all ihren Facetten zu verstehen und zu erklären. Dazu stellen sie Thesen auf, beobachten die Welt (in welcher Reihenfolge auch immer) und ziehen anhand bestimmter Begriffe Rückschlüsse auf die Funktionsweise des untersuchten Gebietes. In diesem Verfahren ist das freigeistige Sammeln genauso wichtig wie der Rückgriff auf als gesichert geltendes Wissen. In der Verbindung beider liegt Fortschritt. Wenn im Laufe des Studiums den jungen Menschen in ihren Lehrveranstaltungen nur eine Seite präsentiert wird, wird das Denken und Handeln einseitig geprägt.
An diesem Punkt wie auch zur Frage der kritischen Auseinandersetzung kommt häufig der Einwand, dass Menschen zum Zeitpunkt ihres Studiums ja alt genug seien, sich ihre eigenen Gedanken zu machen. Das stimmt. Wo aber soll die Methodik der kritischen Hinterfragung herkommen, wenn das gesamte Bildungssystem und dazu parallel laufend die allgemeine, in unserer Gesellschaft vorherrschende Wissens- und Lernkultur auf den Slogan "Fakten, Fakten, Fakten" reduziert wird?
Wenn von allen Seiten her Leistung und prüfbare Ergebnisse gefordert werden, liegt ein strukturelles Problem vor. Wenn immer seltener Sachverhalte in ihren Pros und Contras innerhalb der (öffentlichen) Diskussion beleuchtet werden, wenn kritisches Denken schlimmstenfalls als hinderlich für die Entwicklung unserer Gesellschaft angesehen und abgelehnt wird, dann werden auch unsere Kinder dies nicht in ihr Denken und Handeln übernehmen.
Die Fähigkeit, "selbst zu denken", fällt nicht vom Himmel, ist nicht einfach da. Sie prägt sich durch das Leben inmitten einer Gemeinschaft ein. Und je nachdem, wie eine Gemeinschaft aussieht, werden die jungen Menschen sich in ihr entwickeln.
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miss sophie
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Bei uns daheim im Hausflur:
Mit bestem Dank an den fleißigen Träger, der dieses Kleinod der deutschen Straßenverkehrsordnung in unser Haus getragen hat.
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miss sophie
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Neulich mit einem Kunden:
Kunde: Hallo. Meine Lieferung ist noch nicht da. Was können wir machen?
Online-Shop: Nun, wir müssen die Lieferung als verloren einstufen. Wir werden die Bestellung erneut verschicken. Können Sie uns hierfür eine andere Adresse geben? Nur um sicher zu gehen.
Kunde: Nein, geht leider nicht. Ich hab nur die eine zur Verfügung.
(Nun gut. Sozial isolierte Menschen gibt es, zu hauf. Da will mensch dann nicht taktlos sein und nachfragen, ob nicht eventuell doch, also...)
Online-Shop: Nun denn. Dann nutzen wir die bisherige Adresse. Päckchen geht heute raus.
Kunde (2 Tage später): Vielen Dank. Soll ich für die nächste Bestellung dann vielleicht besser die Adresse eines Freundes nutzen?
...AAARGHH!!!
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miss sophie
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Noch anderthalb Stunden. Dann startet die Wiederauflage des grandiosen Chamions-League-Finales von 2005. Die Akteure sind der FC Liverpool und AC Mailand.
Uuuuhh, was bin ich aufgeregt.
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miss sophie
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Handelnde Personen: die Träumende, deren Partnerin und der beste Freund der Partnerin.
Handlung: Die Partnerin und der beste Freund sind auf Enten-Jagd, mit Enten-Pfeifen und allem Drum und Dran (ja, wie in der Kitekat-Werbung - btw, schön, dass die wieder zu sehen ist). Die Träumende steht nebendran und beobachtet das Schauspiel. Die Partnerin nun erblickt eine Ente, setzt an und schießt. Dummerweise hockt die Ente direkt neben der Träumenden, die Partnerin trifft - den Fuß der Träumenden, quer entlang von einem Knöchel zum anderen, glatter Durchschuss.
Frage: "Ich weiß nicht, was soll es bedeuten", wenn man träumt, dass die Freundin einem in den Fuß schießt, wenn auch vermuteterweise unbeabsichtigt. Unterdrückte, aber dennoch wahrgenommene Aggressionen seitens der Partnerin? Die Befürchtung, dass diese Aggressionen eigentlich jemand anderem gelten, aber in der Partnerschaft ausgelebt werden? Ganz was anderes?
Traumdeuter und (Laien-)Psychologen vor! Was denkt ihr?
Die Frage ist übrigens durchaus ernst gemeint.
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miss sophie
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Der Verfassungsschutzbericht für das Jahr 2006 (in seiner Vorabfassung) enthält zur Frage, welche Themen für linksextreme Gruppierungen relevant(er) werden, einen interessanten Part:
Linksextremisten werten die Verschärfung der Sicherheitsgesetze nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 als eine neue Qualität “staatlicher Repression”. Sie nehmen auch die Sicherheitsmaßnahmen zur Fußballweltmeisterschaft 2006 und zum bevorstehenden G8-Gipfel 2007 in Heiligendamm (vgl. Nr. 2) zum Anlass, den aus ihrer Sicht permanenten Ausbau des Überwachungsstaates und die repressive Wirkung der dabei eingesetzten neuen Technologien anzuprangern, wie z. B. RFID-Chips, Gen- oder Biometrische Datenbanken, Kameraüberwachung öffentlicher Plätze.(via)
Aus dem Verfassungsschutzbericht 2006 (Vorabfassung), Seite 191.
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miss sophie
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Da ist man einfach nur auf der Suche nach unspektakulären Synonymen zu "Essen" und dann sowas:
essen
schlemmen, verzehren, ernähren, verspeisen, speisen, vertilgen, dinieren, tafeln, knabbern, verdrücken, verputzen, fressen, futtern, mampfen, fratzen, monstern, nagen, s. stärken, schmausen, schwelgen, prassen, genießen, an die kauleiste heften, fruegeln, dillen, schlabbern, lecken, schmatzen, schreddern, weghauen, chappi machen, spachteln, ins Gesicht stecken, reinpeitschen, reinschrauben, schmacken, in den Wanst schieben, zu sich nehmen, schlingen, schnabulieren, verdrücken, Spackgulieren, nazzen, reinschaufeln, sich etw. reinpressen, snacken, beißen, ab beißen, rein beißen, aufessen, verspachteln, naschen, löffeln, mümmeln, sich zwischen die Zähne schieben, zwischen die kiemen prellen, oral vernichten, einschmeißen, wegputzen,
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miss sophie
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1993 trat er das erste Mal so richtig ins Bewusstsein des europäischen Basketballs. 1993 besiegte Deutschland im Finale mit einem denkbar knappen 71:70 Russland und wurde Basketball-Europameister. Schon vorher hatte er sich mit seinen langen Zotteln (auch Haare genannt) und seinen krachenden Dunkings als Flying Henning Harnisch in die Herzen der Fans gespielt und es zum Basketballer des Jahres gebracht.
Sympathisch nicht nur auf Grund seiner Buchhändlerlehre und seinem Filmwissenschaftsstudium. Er war immer einer, den mensch gerne im Interview hat reden hören. Unter anderem, weil die Antwort auf Fragen à la "Wie fühlen Sie sich jetzt" direkt im Anschluss an ein Spiel in seinem Seitenblick auf den Reporter lag: "Was? Du bist auch einer von denen, die nie Sport im Wettkampf erlebt haben und deswegen jetzt so dumme Fragen stellen müssen?" Und weil die ausgesprochene Antwort auch gerne mal den Reporter dumm hat dastehen lassen.
Was haben wir uns hier in Berlin ein Loch in den Bauch gefreut, als Henning Harnisch, der Große des deutschen Basketballs, 1996 zu Alba wechselte. Und wie groß war der Respekt, als er nach der Saison 1997/98 sein Karriere-Ende verkündete. Grund: Sein Körper begann in dieser Saison die ersten Kämpfe mit den Anforderungen des Profisports, mehrwöchige Pausen kamen häufiger vor. Er wollte nie zu denen gehören, die sich fit spritzen, nur um möglichst lange dabei zu bleiben. Er hörte auf, als sein Körper ihm signalisierte: Es ist soweit.
Danach blieb er in Berlin. Ich habe ihn ein paar Mal an der Uni gesehen. Noch während seiner Zeit bei Alba schrieb er eine Kolumne in der taz. Mittlerweile ist er Team Manager und Vizepräsident bei Alba und kümmert sich um organisatorische Belange bei der Spielerwahl und betreut auch die aktuellen Spieler.
Hennning Harnisch hat immer ein bisschen mehr wahrgenommen als das Spielfeld und die Bank, hat immer ein bisschen weiter geschaut als bis zum nächsten Spieltag. Da passiert es dann, dass auch mal eine Ode an den Berliner Frühling bei rauskommt. Schön, wenn das dann einen Platz auf der Seite des Arbeitgebers findet.
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miss sophie
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Das Erstwichtigste: Danke, Herr Grau!
Das Zweitwichtigste: Es gibt einen Award für Bloggerinnen. Gesucht wird die BLOGine 2007. Die Abstimmung läuft seit heute, also husch husch abgestimmt.
Das Drittwichtigste: Meine Wenigkeit gehört zu den Nominierten. Daher gönn ich mir jetzt auch das Nachfolgende:
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miss sophie
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Eines Morgens wacht er auf und weiß, etwas ist anders.
Er steht auf, geht in die Küche, setzt Kaffee auf.
Er geht zurück ins Schlafzimmer, zieht sich an, geht zum Bäcker.
Er kommt zurück in die Wohnung, deckt den Frühstückstisch, sie ist gerade im Bad.
Sie kommt in die Küche, schmiegt sich an ihn, will einen Kuss von seinen noch weichen Lippen rauben.
Er lässt ihren Wunsch gewähren, spürt ihrer beider Lippen sich berühren, nimmt wie immer ihren Kopf in seine Hände.
Sie spürt das Beben ihrer Lippen, ihr fehlt das Beben seiner Lippen, es ist früh am Morgen.
Er nimmt seine Hände von ihr, schnell wollen sie weg, das Unbehagen mit dem Aufschneiden der Brötchen verdecken.
Sie schaut ihn an, hofft auf die Kraft seiner lächelnden Augen, kann nur seinem Blick auf den Tisch folgen.
Er beißt in den weichen Teig, sieht auf den Teller, spürt seinen Körper sich entfernen.
Er sitzt reglos da, sein Geist und sein Magen geraten in einen Strudel, entfernen sich immer weiter von diesem Tisch.
Er blickt auf ihre Hände, wünscht sich, er würde sich wünschen, sie jetzt zu berühren.
Er kann nicht, steht auf, geht ins Bad.
Eines Morgens geht er aus dem Haus und weiß, etwas ist anders.
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miss sophie
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