2006-12-10

des Fernsehens Freuden

Ich lebe ja seit Jahren ohne eines der wichtigsten Medien unserer heutigen Zeit. Nicht gänzlich ohne, versteht sich. Bei Freunden bin ich wie ein kleines Kind, das fast ins Gerät reinkriecht, weil alles so spannend, bunt und blinkend ist.

Ich erinnere mich auch noch gut an die Zeiten, als ich am heimischen Apparat wöchentlich den Geschichten von Außerirdischen lauschte oder mit Menschen im Krankenhaus 
mitleidete. Und wie hab ich mich geärgert, wenn die letzte Folge einer Staffel mit einem nervenzerreißenden Cliffhanger endete. Natürlich mit den dazu passenden Flüchen in Richtung Produzenten, weil mensch jetzt ein halbes Jahr auf die Auflösung warten musste. Eine endlos lange Zeit, wenn gerade die letzten Bilder über den Bildschirm flackern.

Heutzutage sieht das alles offenbar etwas anders aus. Zumindest was deutsche Ausstrahlungen der Casting-Kultur angeht. 
Da geh ich doch lieber in die Videothek und leih mir alle Staffeln von "Akte 
X" auf einmal aus.

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