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2008-10-10

!?

Man hat dann so Anwandlungen.
Google maps öffnet sich und die Route wird berechnet. In der Hoffnung, es seien statt der 600 km vielleicht doch nur 589 km. Es sind aber 621 km. Keins der Ergebnisse macht es besser oder schlechter, erträglicher oder irgendwas. Und ein kleines wtf schließt die Seite wieder.

2008-10-09

hinten und vorne.

Nein, der Titel hat nix mit gar nix zu tun. Und weil ich das jetzt extra sage, dann wohl doch mit irgendwas. Würde Freud jetzt vermutlich sagen. Würde er. Wenn er noch leben täte. Tut er aber nicht. Weshalb das jetzt eine Mythenweiterschreibung ist und ich also sagen kann: Nein, der Titel hat nix mit gar nix zu tun.

Wenn ich mir die Formulierung des letzten Satzes so anschaue, möchte ich gleich mal wieder über Korrelate und deren Nicht-Verknüpfbarkeit nachdenken. Mach ich jetzt aber auch nicht.

Und bevor ihr jetzt auch nur ansatzweise eure Hoffnungen aufrecht erhaltet, hier könnte noch irgendwas mit Sinn und Bezug und Referenz geschrieben werden, verabschiede ich mich auch schon wieder.

2008-04-24

Glücklich werden in dem Versuch, nicht permanent dem Wahnsinn zu verfallen.

Heute ist ja schon wieder dieser Girl's Day. Weibliche Schülerinnen werden an die Uni gelockt. Studieren sollen sie. Gefälligst. Weibliche Experten braucht das Land. Grundsätzlich hab ich auch nix gegen diese Veranstaltung. Passt schon. Nur frage ich mich jedes Jahr ernsthaft, wozu das Ganze hier in den Geisteswissenschaften stattfindet. Mit gefühlten 90% Frauen zum Studienbeginn... Wo bleibt der Boy's Day? Wo bleiben die Infostunden, die den Jungs klar machen, dass es vollkommen ok ist, nicht an Technikkrams oder Gewinnmaximierung interessiert zu sein? Wie soll das jemals was werden mit der Emanzipation, wenn diese Sozial-Kultur-Bereiche unserer Gesellschaft mit Frauen vollgepackt sind? Na, ich seh schon. Alles muss mensch hier selbst machen.

Ach ja. Der Titel ist übrigens meine Antwort auf meine mir selbst gestellte Frage, was man eigentlich als Germanistik so werden kann.

2008-04-11

Ein Wochenfazit.

Bzzzzz

2008-03-17

Kurt Beck und seine Pläne für die Bundestagswahl

Teil eins dieser Geschichte: Einst überlegte sich Jürgen W. Möllemann - Gott hab ihn selig - zusammen mit Dr. Fritz Georgen, dass die FDP für die nachfolgende Bundestagswahl (2002 um genau zu sein) 18 Prozent Stimmenanteil erreichen solle und könne. Das "Projekt 18" war geboren.

Teil zwei dieser Geschichte: Es gibt eine Theorie, die besagt, dass die Ideen von Menschen nach ihrem Ableben sich in die Hirne anderer Menschen einpflanzen. Das ist ein bisschen wie mit der Reinkarnation - nur dass der neue Gedanken-Wirt bereits leben und auf der Welt sein darf.

Synthese dieser Geschichte: Als Jürgen Möllemann - Gott hab ihn selig - damals starb, hat sich die Idee des "Projekt 18" in das Gehirn von Kurt Beck eingepflanzt. Und jetzt, zur anstehendes Bundestagswahl 2009, will Kurt Beck dieses Projekt für die SPD umsetzen.

(Geschichte erzählt von John)

2008-03-14

Wunschinternet

Wenn ich eine URL eintippe und am Ort der Länderkennung 'sw' statt 'de' oder so eingebe, dann soll das Internet bitte schwarz-weiß werden. Kann das mal jemand einrichten?

2008-02-19

Ein Polit-Essen bei der Arbeit.

Polit-Essen ist ein Gericht mit außergewöhnlichen Fähigkeiten. Es kratzt an Nummernschildern. Kann selbstständig telefonieren. Sich mit Freunden unterhalten. Die Straße hinunter spazieren. Sicher versucht es dabei ständig, seine Macht auszuspielen. Hat im Debattierclub schon früh die anderen tot gefuttert. Wählt seine Beilage nur dem Namen nach - Muschi zum Beispiel klingt sehr vielversprechend. Und der Nachtisch wird immer in Thailand eingenommen. Oder so.

inspired by schtoeffie

2008-02-13

Liebe miss sophie,

es ist immer noch Mitte Februar. Ja, es sieht nicht danach aus. Aber es fühlt sich definitiv so an.

Herzlichst,
Ihre Finger


Liebe Finger,

entschuldigung! Ich werde euch gleich ein warmes Bad gönnen. Und mich beim nächsten Mal etwas mehr einmummeln.

Herzlichst,
eure miss sophie

2007-12-31

Das Sonderangebot zum Jahresende.

Heute, und nur heute haben wir für Sie, den Raucher mit Anspruch, das besondere Schmankerl zum Jahresende:

Der Aschenbecher mit integriertem Feuerzeug

Der stylishe F6-Aschenbecher erhält seinen Charakter durch die individuell angefertigten Asche-Gebrauchsspuren und ist somit ein echtes Unikat. Doch das Besondere ist das integierte Feuerzeug aus billigstem 80ct.-Material, wie es sonst nur in handelsüblichen Eckkiosken erhältlich ist. In dieser einzigartigen Verbindung können Sie das Jahresende beschwingt ausklingen lassen und haben auch im neuen Jahr noch Ihre helle Freude an unserem Kleinod der Raucherkunst.

feuerbecher

2007-12-04

Gespräch am Abend.

[Seufzend] Hach ...

[Mit ruhiger Stimme] Was denn los, kleine Miss?

[Immer noch seufzend] Ach, ick weeß ooch nich. Is grad irgendwie allet scheiße.

[Immer noch mit ruhiger Stimme] Na was denn?

[Eine Spur lauter Ungeduld mischt sich in das Seufzen] Ach, na weeßte! Wohin ick gucke, is nur noch Arbeit und ick komm nich mehr hinterher. Morgen hab ick'n Referat, wat grad mal zu 'nem Viertel fertig is. Am Sonnabend hab ick mir die Nacht um de Ohren jeschlagen, damit meine Chefin vorkorrigierte Uffsätze mit uff ihre Dienstreise nehmen kann. Sonntag war ick dann natürlich zu nüscht zu jebrauchen. Seit gestern, ach eigentlich schon seit letzter Woche sitz ick an diesem Referat und komm nicht klar. Ick krieg zu wenig Schlaf. Ick betreibe advanced Prokrastination. Der Typ, uff den ick's grade abjesehn hab, hat keen Intresse. Na, und von mei'm zweeten Job will ick jar nich erst anfangn ...

[Schon etwas weniger ruhig] Du weißt doch: Immer schön der Reihe nach. Das mit der Arbeit lässt sich alles schön der Reihe nach bewerkstelligen. Und was diesen Typen da angeht. Denk mal an deinen alten Chef. Der hat seine große Liebe auch erst mit 40 gefunden. Mal ganz abgesehen davon: Vergiss mal deine Freunde nicht ...!

[Das Ungeduldige, Genervte hat das Seufzen verdrängt] Aber wat hab ick denn davon, wenn ick keene Zeit für die habe. Und so Sätze wie "bist do' no' jung. Da kommt schon noch der Richt'ge" kann ick gleich ja nich jebrauchen! Und der Kaffe is ooch schon wieda alle!

[Das Ruhige ist einem anderen Genervten gewichen] Boah. Da will sich wohl wer 'ne Runde selbst bemitleiden, hm!? Reißen Se sich mal am Schlüpperjummi, meine Jutste!!! Hier wird nich dumpf inne Geg'nd rumjejammert!!!

[Das Genervte weicht einem Aufgeschreckten] Wou. Is ja gut. Ganz ruhig ... [Leise vor sich hinmurmelnd] Du meine Güte, noch nich ma mit sich selba kann man hier in Ruhe rumschlonzen. gnmpf brabbel blubber [Sich leise durch die linke Tür zur Küche und dort zum Kaffeeautomat begebend]


Ich liebe diese Art des Schriftzeugnisses ;-).

Den Schubert Franz im Schuber ganz, ja das ist sein stolz'ster Glanz.

2007-11-28

Sie sind überall.

Meine PC-Lautsprecher empfangen schon wieder Radio. Ausländisch diesmal. Klingt osteuropäisch.

2007-11-27

damn it

i have 94.7 GB free space left on my hard drive and the first thing that comes to my mind is: oh, i shoulda clean up a little!

94.7 GB!

any further questions?

2007-11-25

2007-11-18

Lebensmittelrecycling

"Ein Freund von mir wärmt seinen Kaffee von gestern in der Mikrowelle wieder auf."
"Das ist ja, als würde man das Bier von gestern durch den SodaStream ziehen."

2007-11-11

Web 2.0 ist

ein Telefon.

2007-11-07

Lebenskunde

Es gibt nichts besseres als die Füße ins Eisfach zu legen und Reinhold Messner zu lesen. (Uli Keuler)

Inspiriert durch Herrn Grau.
Gesagt von © der held.

2007-10-25

Aufgabe für heute abend:

Bier mit 'ner Gabel essen.

2007-10-23

Die Geschichte eines Bed-Ins.

Das eigentlich gar keines war. Es müsste Sofa-In heißen. Wenn ich Wert auf Genauigkeit legen würde.

Es begann an einem Mittwoch. Nein, genaugenommen begann es rund 2 Wochen vor diesem Mittwoch. In einem Büro in Dahlem saß ich am Rechner und verkündete meiner Chefin schonmal, dass ich mich demnächst dem allgemeinen Trend anschließen und krank sein würde.

An besagtem Mittwoch war es soweit. Ich ging noch schnell zum Friseur, um mir den Pony schneiden zu lassen, von dem mir jeder vorher abgeraten hatte. Mir wurde dann von anderer Seite gesagt, ich sähe ein bisschen aus wie Jeanne Moreau. Ich denke, ich kann mich auf die Straße wagen.

Mit dem neuen Schnitt lief ich durch die sonnigen Straßen Friedrichshains. Ein paar Viren kratzten schon an der Innenseite meines Halses. Zitronen, neue Taschentücher und äußerst leckere, obgleich natürlich gar nicht helfende Multivitaminbonbons waren die Antwort. Die Überlegung, vielleicht doch noch in die Uni zu gehen, wurde mit einem "Du bist krank? Dann bist du auch krank. Basta!" weggewischt. Das Motto meines ganz persönlichen Bed-Ins (© der held) war geboren. Ich blieb zu Hause und kurierte mich aus. Ich habe zwischendrin versucht, mich daran zu erinnnern, wann ich das das letzte Mal getan hatte. Einen wirklich fiese Grippe in der 8. Klasse fiel mir ein. Seitdem habe ich mich mit jedem Schnupfen und jedem Husten in den Alltag geschleppt. Geht ja alles irgendwie. Doch vorbei. "Du bist krank? Dann bist du auch krank. Basta!"

Gemeinsam mit Grey's Anatomy und Private Practice wartete ich darauf, dass die Viren ihre Arbeit vollendeten. Bei Before Sunrise war es dann an diesem Mittwochabend soweit. Ich ging schlafen. Mit eine kurzen Unterbrechung tat ich dies bis Donnerstag nachmittag. An diesem Punkt hatte ich meine Idee, dass alles livebloggenderweise zu begleiten, aufgegeben. Ich hätte Coffee and TV bei der Wahl um das "mit Abstand langweiligste Livegeblogge aller Zeiten" um Längen geschlagen. Azureus hat mir dann auch unmoralisches unwiderstehliches Angebot allererster Güte gemacht: Before Sunset. Dem folgte nochmals Before Sunrise. Dem folgte nochmals Before Sunset. Mir kam kurz der Gedanke, ob das jetzt die Manifestation einer krankheitsbedingten Entrücktheit sei. Ich ging schlafen. Tag Nummer 3 war für einen frühen Moment die Abkehr vom Bed-In. Der Wecker klingelte, die Frage des Arbeitengehens stand im Raum. Kam gar nicht in die Tüte. Ich hätte mir damit vollständig die 3-Tages-Symmetrie meines Bed-Ins versaut. Denn nun hieß es: Warten auf die neuen Folgen von Grey's Anatomy und Private Practice. Beide Episoden zweimal anschauen und den Tag mit einem Glas Pfirsichbowle beschließen.

Das war sie, die Geschichte eines Bed-Ins, das eigentlich ein Sofa-In war.